Vertreter der nord- und osthessischen Feuerwehren trafen sich in Bad Arolsen

DSC 8347Bad Arolsen | Der Kurhessisch-Waldecksche Feuerwehrverband hatte zu seiner diesjährigen Delegiertenversammlung in die ehemalige Residenzstadt Bad Arolsen eingeladen. Vorsitzender Torsten Hertel konnte neben den Vertretern der Kreisfeuerwehrverbände und der Hessischen Landesfeuerschule auch politisch Verantwortliche begrüßen. Nicht nur Bad Arolsen Bürgermeister Jürgen van der Horst, der Erste Kreisbeigeordnete Waldeck-Frankenberg Karl-Friedrich Frese und der Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke waren der Einladung gefolgt sondern auch die Abgeordneten des Bundes- bzw. Landtages.


In seinem Rückblick berichtete Hertel nicht nur über die Aktivitäten des Bezirksfeuerwehrverbandes sondern machte deutlich, dass das die rd. 24.000 aktiven Feuerwehrmänner und –frauen der nord- + osthessischen Feuerwehren im vergangenen Jahr zu über 11.000 Einsätzen ausrücken mussten. Zu den aktiven Feuerwehranghörigen kommen rd. 8.000 Jugendfeuerwehrmitglieder und über 3.500 Kinder in den Kinderfeuerwehren, die der Bezirksfeuerwehrverband vertritt.

Dass es wichtig ist der Bevölkerung zu verdeutlichen, dass es sich bei den Feuerwehranghörigen um den Nachbarn von nebenan handele, der im Notfall zu Hilfe eilt, machte Medienreferent Christian Rinnert deutlich. „Hier gilt es noch mehr Aufklärung und Werbung zu machen, damit wir auch in Zukunft so viele bleiben.“ so Rinnert weiter.


DSC 8325Eine der wichtigsten Aufgaben der Feuerwehrverbände ist die Lobbyarbeit und das Knüpfen von Netzwerken, da waren sich der Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke und Waldeck-Frankenbergs Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese einig. Als Schicksalsgemeinschaft bezeichnete Bad Arolsens Bürgermeister Jürgen van der Horst die Beziehung der Feuerwehren und der Politik. „Ohne viele Leistungsfähige Feuerwehren, gerade im ländlichen Raum, wäre der Schutz der Bevölkerung nicht zu gewährleisten.“ so van der Horst.


Der Direktor der Hessischen Landesfeuerwehrschule, Erwin Baumann, berichtete über die Kapazitätserhöhung an der Ausbildungsstätte in Kassel sowie über den Neubau der Außenstelle in Marburg. Eine wichtige Aufgabe der Schule sei e,s Führungskräfte der Feuerwehr zu qualifizieren, damit diese mit Spaß bei der Feuerwehr bleiben, so Baumann.
Als Vertreter der Abgeordneten dankte MdL Armin Schwarz den Feuerwehren für die Bereitschaft 24 Stunden am Tag an 7 Tagen in der Woche für den Schutz der Bevölkerung da zu sein.


Als starker Partner der Feuerwehren und somit auch der Feuerwehrverbände überbrachte Andreas Güttler von SV Kommunal nicht nur Gruß- und Dankesworte mit, sondern hatte auch einen Scheck als Unterstützung für die Verbandsarbeit im Gepäck.

 

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